Diese Konzertreihe findet in Kooperation zwischen Villa Musica Rheinland-Pfalz, der Generaldirektion Kulturelles Erbe / Burgen, Schlösser, Altertümer Rheinland-Pfalz und dem Trifelsverein statt. 

Zur Kartenanfrage

Sitzplätze gib es in den Preiskategorien zu 20 und 18 EURO. Stehplätze auf der Galerie des Festsaals zu 10 EURO. Ermäßigte Karten für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre zu 6 EURO. 50 % Ermäßigung für Schüler, Studenten und Schwerbehinderte an der Abendkasse. 
Vom Parkplatz unterhalb der Burg besteht die Möglichkeit, einen Shuttle-Service (kostenpflichtig) zu nutzen. 

Samstag, 13. Juni 2020 "Kurpfälzisches Kammerorchester"

Seit Jahren eröffnet das Traditions-Kammerorchester aus der Pfalz mit jungen Solisten der Villa Musica die Trifelsserenaden auf der Kaiserburg hoch über Annweiler. Im Sommer 2020 kommen die Solisten aus Israel: die Zwillingsbrüder Daniel und Alexander Gurfinkel. Optisch kann man sie kaum unterscheiden, musikalisch aber bilden sie ein Paar aus Gegensätzen: Leidenschaft gegen souveräne Ruhe. Bei ihrem Vater haben sie ihr Können erlernt, beim Studium in Berlin vertieft. Höchste Zeit, dass sie wieder zur Villa Musica zurückkehren – mit Prokofjews „Romeo und Julia“ und einer „Jewish Soul Phantasy“. Dazwischen spielen sie ein rares Originalwerk von Amilcare Ponchielli, dem Lombarden aus der Nähe von Verona, von dem man unbedingt mehr als nur seinen „Tanz der Stunden“ kennen sollte.

Kurpfälzisches Kammerorchest

Solisten: Daniel und Alexander Gurfinkel

Dirigent: Stefan Fraas

Sergej Prokofjew: Suite aus „Romeo und Julia“ (arrangiert für zwei Klarinetten und Streicher von Eugene Levitas)

Amilcare Ponchielli: Divertimento für zwei Klarinetten und Streicher

Yuri Povolotsky: Jewish Soul Fantasy (on Traditional and Popular Themes)

Josef Suk: Serenade für Streicher Es-Dur op.6

 

 

Samstag, 11. Juli 2020 "Harfenzauber"

Isabelle Müller ist Mainzerin und die Tochter eines prominenten Musikerehepaars. Bei ihrer Trifelsserenade hüllt sie den Festsaal der Kaiserburg in rauschenden Harfenklang, unterstützt von ihrem Geigenpartner Hector Burgan. Was der alte Saint-Saëns vor 100 Jahren für zwei charmante Schwestern komponiert hat, bezaubert noch heute jedes Publikum.

Harfenzauber

Hector Burgan, Violine

Isabelle Müller, Harfe

Werke von Bach, Saint-Saëns und Fauré

Foto: Isabelle Müller © Aaron Kreidel

Samstag, 18. Juli 2020 "Quartettlabor"

Im Streichquartett-Labor der Villa Musica werden junge Quartette von einer Koryphäe ihres Fachs nicht nur unterrichtet, sondern auch im Zusammenspiel gefordert. 2020 kommt Valentin Erben, der legendäre Cellist des Alban Berg Quartetts, aus Wien nach Rheinland-Pfalz. In Schloss Engers arbeitet er mit drei jungen Quartetten aus Barcelona, Detmold und Paris intensiv an Beethoven. Im wundervollen Streichquintett von Schubert wird er selbst zum Mitspieler – Wienerisch unaffektiert, wie es sich für Schubert gehört. „Ein Chineser neben mir fand es affektiert und ohne Styl. Ich möchte Schubert einmal affektiert sehen“, schimpfte einmal Schuberts Freund Moritz von Schwind über das Unverständnis der Zeitgenossen.

Vigato Quartett, Quatuor Mona,

Quartet Gerhard

Dozent: Valentin Erben

Franz Schubert: Streichquintett C-Dur

Streichquartette von Beethoven

Samstag, 08. August 2020 "Bläserserenade"

Als Enkel eines legendären russischen Geigers hat man von der Klarinette eine andere Vorstellung als die reinen Bläser. Dies zeigte der Hannoveraner Sebastian Manz 2008 beim ARD Wettbewerb in München, als es ihm gelang, die Jury nach 40 Jahren endlich wieder zu einem ersten Preis zu überreden. Das Publikum hat ihn stürmisch gefeiert, nicht nur in München, sondern überall. Bei Villa Musica spielt er mit jungen Bläsern drei der schönsten „Harmoniemusiken“ aus Klassik, Romantik und Moderne: Mozarts nächtlich dunkle c-Moll-Serenade, Reineckes taghelles Sextett und die spielerischen Jugenderinnerungen von Leos Janácek, dem „ewig jungen alten Mann aus Brno“.

Sebastian Manz, Klarinette

Junge Bläser der Villa Musica

Leoš Janácek: Mládi

Carl Reinecke: Bläsersextett B-Dur

Mozart: Serenade c-Moll, KV 388

Samstag, 22. August 2020 "Wiener Klassik"

WIENER KLASSIK

Die letzten Beethovenklänge der Saison sind eine Bearbeitung: Als Streichquintett arrangiert, erinnert Beethovens Erste in Tonart und Duktus erstaunlich an Mozarts großes C-Dur-Quintett KV 515. Franz Schubert darf dabei nicht fehlen, mit seiner ganz frühen, stürmischen c-Moll-Ouvertüre, die er komponierte, als er noch ein Schüler des Mozart-Konkurrenten Salieri war. Daniel Gaede, der Hanseate, der bei Brandis, Rostal und Gingold studierte, ist der ideale Dozent für dieses Projekt: edel, distinguiert, nicht ohne Leidenschaft im stürmischen „Eclat triomphal“ des jungen Beethoven.

Daniel Gaede, Violine

Stipendiatinnen und Stipendiaten der Villa Musica

Franz Schubert: Ouvertüre c-Moll, D 8

Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquintett C-Dur, KV 515

Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 1 C-Dur, op. 21 (Bearbeitung für Streichquintett)


Das könnte Sie auch interessieren

Gastgeber im Trifelsland

Sie sind auf der Suche nach einer passenden Unterkunft? Hier finden Sie einen Überblick an…
18

Annweilerer Burgenweg

Der als Premiumrundweg zertifizierte Annweilerer Burgenweg führt von Annweiler aus hinauf zu den…
16

Burg Trifels: ersteigen - erstürmen - erkunden!

thront über dem Städtchen Annweiler am Trifels. An vielen Stellen im Trifelsland kann man einen…
7

Gastronomen

Entdecken Sie die kulinarische Vielfalt im Trifelsland. Hier finden Sie Restaurants, Gasthäuser,…
1