Ein ganz besonderes regionales Produkt im Trifelsland sind die Esskastanien. Die Pfälzer nennen sie liebevoll "Keschde". Die Kastanienbäume wurden von den Römern zusammen mit dem Wein in die Pfalz gebracht. Seither gedeihen die Bäume hier prächtig. Im Vergleich zu den Maronen, die man aus Südfrankreich, dem Tessin, Südtirol oder dem Piemont kennt, und die häufig auf unseren Weihnachtsmärkten angeboten werden, sind die Pälzer Keschde eine andere Sorte der Familie der Esskastanien, die kleiner sind als ihre bekannten Verwandten. Es macht also mehr Arbeit, sie zu sammeln und zu schälen, zumal auch die braune Haut unter der Schale entfernt werden muss, um den ungetrübten Genuss der Baumfrucht zu haben.

Besonders im Herbst, im Oktober und November, wenn die Keschde reif sind und in ihrer stacheligen Hülle von den Bäumen purzeln, stehen sie auf vielen Speisekarten. Zum Beispiel als Vorspeise als Kastaniensuppe, als Beilage zum Hauptgericht, traditionell zu Braten und Rotkraut, verarbeitet im Saumagen oder süß als Kastanieneis, Kastanientorte oder Kastanienpraline. Außerdem gibt es zahlreiche Veranstaltungen rund um die Keschde, zum Beispiel die Kastanienmärkte in Annweiler am Trifels, Edenkoben und Hauenstein. 

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen rund um die Esskastanien und zum Wanderweg "Pälzer Keschdeweg" finden Sie auf der Homepage www.keschdeweg.de.

Keschdeprinzessin im Trifelsland

Das Trifelsland hat die besonderen Frucht geadelt, indem jedes Jahr eine "Keschdeprinzessin"…
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Keschdebroschüre 2019

"Alles Leckere mit Keschde in der Südpfalz" - die Broschüre mit Restaurants, Cafés, Konditoreien…
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Pälzer Keschdeweg

60 km durch das Biosphärenreservat Naturpark Pfälzerwald hinaus ins sonnige Weinland.
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